Yes There No Where – Robert Wilson
Der amerikanische Theaterregisseur und Künstler Robert Wilson hat im Marienburgpark ein mehrteiliges Kunstwerk inmitten der Natur geschaffen. Vor dem Panorama der historischen Marienburg bewegen sich die Besuchenden durch eine märchenhafte Szenerie aus Skulptur, Architektur, Licht, Text und Musik. Das kleine, rätselhafte Häuschen auf der Wiese und die drei fantasievollen Klangbrunnen laden Kinder wie Erwachsene zum spielerischen Entdecken mit allen Sinnen ein.
Durch die Figuren der Gänseliesel und ihrer Gans aus dem Stadtlogo, die Wilson hier auf überraschende, surreale Weise aufgreift, schafft er einen Bezug zu Monheim am Rhein. Mit den eigens für das Werk verfassten und vertonten poetischen Texten der Autorin Ulla Hahn begegnen wir außerdem einer bekannten Monheimer Stimme.
Die Installation entstand im Rahmen der Klangkunstausstellung The Sound – Sonic Art in Public Spaces der Monheim Triennale 2023.
Über den Künstler
Der amerikanische Regisseur und Autor Robert „Bob“ Wilson (* 1941 in Waco, Texas; † 2025 in Water Mill, New York) gilt bis heute als einer der prägendsten Theatermacher der Gegenwart. Seit den 1970er Jahren setzte er insbesondere im Bereich des Musiktheaters und der Oper Maßstäbe und entwickelte eine unverwechselbare künstlerische Handschrift. Charakteristisch für seine Bühnenarbeiten war der gleichwertige Einbezug von Musik, Text, Licht, Bühnenbild, Kostüm und Choreografie. Darüber hinaus war Wilson als bildender Künstler, Lichtdesigner und Architekt tätig. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen unter anderem der Goldene Löwe der Biennale von Venedig, das Deutsche Bundesverdienstkreuz und der Praemium Imperiale.