Kradepohl

Hier trifft man auf Historisches. Der Kradepohl, zu Hochdeutsch Krötenpfuhl, lässt darauf schließen, dass hier früher ein Tümpel und Löschteich Lebensraum für Amphibien bildete. Darauf bezogen sich die Anwohnerinnen und Anwohner, als sie einen Brunnen mit drei wasserspeienden Fröschen stifteten, der nach einen Entwurf von Dachdeckermeister Johann Rüttgers 1973 feierlich eingeweiht wurde. 2018 wurden Design und Technik komplett erneuert.

Der Traditionsbaum am Kradepohl

Am Kradepohl finden Sie am Traditionsbaum auch ein Plätzchen zum Verweilen. Der Traditionsbaum mit dem rot-weißen Mast wurde aufgestellt, um daran die Wappen der Brauchtumsvereine in luftiger Höhe anzubringen. Oft wird darunter gefeiert. Alle vier Jahre veranstalten die Monheimer Altstadtfunken hier zudem ihr großes Schürefest samt Festumzug. Schürefest? Na klar: Scheunenfest! Es geht entsprechend urig zu – und gefühlt die halbe Stadt ist da.

Ein Stück Monheimer Geschichte

An der Ostseite des Kradepohls befindet sich etwas Monheimer Geschichte: Hier steht eine Plastik des Baumberger Bildhauers Hans Schweizer (1925–2005), die seit 1988 als Mahnmal an die Opfer der Judenverfolgung im Dritten Reich erinnert.

 

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